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Walking

Walking - eine bewährte Trendsportart

Walking ist heute fast in aller Munde. Ein Paar guter Sportschuhe, ein Hemd und eine Hose: mehr brauchen Sie dafür eigentlich nicht. Allerdings sollten Sie sich doch etwas näher mit dieser sportlichen Variante des Gehens auseinandersetzen. Wir erklären Ihnen, wie Walking funktioniert:

Ein reiner Spaziergang ist Walking nicht. Es ist bewegungs- orientiertes, relativ schnelles Gehen nach bestimmten Regeln. Sie können es (fast) überall trainieren, ob nun schnellen Schrittes durch die Stadt, aber auch ruhig und entspannt in der Abgeschiedenheit eines Waldes oder Parkes.

Das wichtigste ist: Ein Fuß bleibt beim Walken immer auf dem Boden. Die Körperhaltung ist aufrecht und locker. Da Sie beim Walken mit Ihrem Körper nicht wie ein Jogger auf den Boden aufprallen, ist die Belastung für die Gelenke bzw. Gefäße nur mit dem 1,25 fachen Körpergewicht äußerst gering. Ein Jogger belastet seine Gelenke bei jedem Schritt mit dem 3,5fachen Körpergewicht; das entspricht einer Belastung von zwei Säcken Zement auf den Schultern bei einem Körpergewicht von z.B. 65 Kilogramm. /go/dgv2/_ws/resource/_ts_1162465360100/rO0ABXQAUmR5bjptb2R1bGVzL3NpdGVzL3dlYnNpdGUvcGFnZXMvaG9tZS93ZWxsbmVzcy93YWxraW5nL21haW4vX3BhZ2VfaWRfb19hZHZhbmNlZF83NDg=/pic01/walking.jpg

 

Außerdem tritt beim Walking die Muskelpumpe erheblich intensiver in den Vordergrund. Dies führt zu dem bei Venenleiden so sehr erwünschten, wenig belastenden, aber verstärkten Rückstrom des Blutes nach oben zum Herzen. Als Anfänger spüren Sie dies oftmals als starkes Ziehen in der Wadenmuskulatur. Grundsätzlich ist diese Sportart für jeden empfehlenswert, sofern der Arzt keine Bedenken anmeldet. Vor allem bei Anfängern liegt das Risiko in der Überforderung des Körpers, die mit Muskel-, Bänder- oder Gelenkschmerzen einhergehen kann. Auch Übergewichtige, Raucher, Hochdruckpatienten, Herzinfarktgefährdete und sportlich völlig untrainierte Menschen sollten vorher mit dem Arzt Rücksprache nehmen.

Trainieren Sie lieber zwei- bis dreimal pro Woche etwa eine halbe Stunde lang als nur alle drei Wochen zwei oder mehr Stunden. Das ist für Ihren Körper und Ihre Fitness die generell bessere Lösung. Das Training macht fit, kurbelt das Herz-Kreislaufsystem an, aktiviert das Immunsystem und steigert Ihre aerobe Fitness, d.h. Sie kommen auch im Alltag nicht mehr so schnell außer Puste.

Walken Sie so lange, bis der Trainingspuls für Sie im optimalen Bereich liegt. Die Pulsfrequenz soll dann etwa zehn Minuten innerhalb dieses Bereichs bleiben. Ihren individuellen Trainingspulsbereich ermitteln Sie wie in nebenstehendem Kasten beschrieben (rechts oben).

Beginnen Sie Ihr Training mit ca. fünfminütigem lockerem Gehen und ein paar Dehnungsübungen. Damit wärmt sich Ihr Körper auf und kommt in Schwung. Neben dem eigentlichen Training tun Sie sich, Ihren Lungen, aber auch Ihrer Psyche etwas gutes an der frischen Luft. Sie werden merken, daß sich dabei auch Ihr allgemeines Wohlbefinden steigert.

Der optimale Trainingspuls:
220 ./. Lebensalter multipliziert mit 0,6 bzw. 0,8

Beispiel für einen 40jährigen:
220 minus 40  = 180;
180 x 0,6        = 108;
180 x 0,8        = 144;

Der optimale Trainingspuls liegt hier zwischen 108 und 144 / min.
Walking ist gut, weil es ...
• die Muskelpumpe trainiert
   und den Rückfluß des Blutes
   beschleunigt;
• die Atemmuskulatur stärkt
   und die Lunge besser durch-
   lüftet;
• Kraft, Schnelligkeit und
   Ausdauer trainiert;
• Fettgewebe abbauen und
   Übergewicht vermindern hift;
• das allgemeine Wohlbefinden
   steigert;
• für mehr Elastizität der
   Muskeln und bessere Durch-
   blutung sorgt.

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