Behandlungsmethoden
Zum einen stellen wir die konservative (lat.: erhaltende) Behandlung vor. Hier werden überlieferte, zum Teil auch so genannte Hausmittel angewendet, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. An erster Stelle steht die Kompressionsbehandlung mittels Binden und Kompressionsstrümpfen. Begünstigend wirken die Methoden der Physikalischen Therapie. Bewegungsmaßnahmen wie das Laufen gehören hierzu ebenso wie Massagen und das Auslösen von Reizen mittels thermischer Maßnahmen sowie Druck- und Wasseranwendungen.
Methoden der Entschlackung und der richtigen Ernährung sind ein ebenso wichtiger Aspekt wie die Regelung der Flüssigkeitszufuhr und des Flüssigkeitshaushalts. Insbesondere bei älteren Menschen sind dies wichtige Behandlungsschwerpunkte. Das Ausschalten von negativen Umweltfaktoren auf den geschädigten Organismus und belastende Verhaltensweisen, wie ungünstiges langes Sitzen und Stehen, auch Stressabbau sollen hier genannt sein.
Zum anderen zeigen wir die derzeit üblichen Operationsmethoden auf. Das Ziel jeglicher OP-Maßnahme ist teilweise oder vollständig die geschädigten Venen auszuschalten bzw. zu entfernen. Durch Einspülen so genannter Sklerosierungsmittel werden die nicht mehr funktionierenden Venen verschlossen. Eine weitere Methode lässt entweder durch Hitze- oder Kälteanwendung das gleiche Ergebnis erwarten. Beim Stripping (engl.: herausziehen) werden die Venen ganz oder zum Teil entfernt. Neuerdings werden weitere Operationsmethoden vorgestellt, die jedoch bei Weitem noch nicht den Weg in alle Kliniken und Praxen gefunden haben. Der behandelnde bzw. operierende Arzt wird aus der Reihe der Möglichkeiten sicher die geeignetste OP-Methode vorschlagen und die Vorgehensweise ausführlich erklären. (sil)
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Man unterscheidet zwei Vorgehensweisen bei der medizinischen Behandlung der Venenproblematik. Meist werden sie jedoch im Verbund getätigt.
Während die operative Behandlung einen kurzfristigen Eingriff bedeutet, ist die konservative eine dauerhafte, oftmals langfristige Methode, die auch der aktiven Mitwirkung des Patienten bedarf.
Da Venenleiden - auf Grund der meist erblichen Vorbelastung - kaum vollständig heilbar sind, ist die operative Methode oftmals nur ein akuter Behandlungsschritt, der durch konservative Behandlungs- methoden über lange Zeit begleitet und ergänzt werden muss.
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