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Das Programm für August im Biergarten "Zum Anleger", Vogelhüttendeich 123Sa. 05.8. Thelma & Louise
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Samstag 5.08. Thelma & Louise, USA 1991; R: Ridley Scott; D: Susan Sarandon, Geena Davis; 124 min
Hausfrau Thelma und Kellnerin Louise haben genug vom öden Alltag: sie wollen ein Wochenende fern jeglicher Zwänge verbringen. Nach einem traumatischen Ereignis werden sie jedoch zu gejagten Kriminellen. Das ungewöhnliche Road Movie wandelt das übliche Kumpelprinzip in eine Story über zwei beste Freundinnen auf einer Abenteuerreise, die sich zu einer Staaten übergreifenden Polizeijagd entwickelt.
Thelma (Geena Davis) und Luise sind Freundinnen. Thelma ist Hausfrau und wird von ihrem Mann schikaniert. Luise arbeitet in einer Bar und hat Probleme mit ihrem Freund. Gemeinsam beschließen sie, zu einer Party in die Berge zu fahren. Für Thelma ist es der erste Ausflug ohne ihren Mann, den sie mit 18 Jahren geheiratet hat nachdem sie bereits 4 Jahre zusammen waren. Für beide Frauen ist es die ideale Möglichkeit, von ihrem alltäglichen Leben abstand zu nehmen und mal ganz für sich die Sau rauszulassen. Doch Thelmas Naivität Männern gegenüber bringt die beiden in arge Schwierigkeiten: Nach dem ersten Abend in einer Bar ist sie zu betrunken, um die wahren Absichten ihres Tanzpartners zu erkennen. Er versucht sie zu vergewaltigen, doch Luise kommt gerade noch zu rechten Zeit mit einer Pistole in der Hand. Als der Typ das Maß mit abfälligen Bemerkungen voll macht, bohrt sich eine Kugel durch seine Brust. Damit haben die beiden Mädchen ein Problem. Sie beschließen, nicht mehr zu ihren Männern zurückzukehren, sondern ihr neues Glück in Mexico zu suchen. Doch die Cops mit Harvey Keitel an der Spitze sind ihnen auf der Spur.
Thelma and Luise wird als einer DER Roadmovies schlechthin gehandelt. Es macht auch Spaß, den beiden Damen zuzusehen, wie sie sich von eingeschüchterten Mädchen zu Frauen, die wissen was sie wollen, entwickeln. |
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So. 06.8 Bonnie und Clyde
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Sonntag 6.08. Bonnie und Clyde, USA 1967; R: Arthur Penn; D: Warren Beatty, Faye Dunaway, Gene Hackman; 111 min
Die authentische Geschichte eines berühmt gewordenen Gangsterpaares, das in den 20er Jahren der großen Depression den uralten Traum vom freien Leben träumt. Blühende Felder sind der Hintergrund für Raub und Mord. Bonnie und Clyde, von den staatlichen Autoritäten gehasst und gnadenlos verfolgt, werden denunziert und sterben unbewaffnet unter dem Kugelhagel der Polizei.
Im provinziellen Amerika der 20er Jahre sorgt ein junges Gangsterpaar für Aufsehen: Clyde Barrow und Bonnie Parker reisen zuerst allein, später mit kleinem Anhang durch das krisengeschüttelte Land und gerieren sich als moderne Robin Hoods. Das bringt ihnen bei der armen weißen Unterschicht eine Menge Sympathien, ruft aber auch Polizei in Bataillonsstärke auf den Plan, zumal sich die Mächtigen in diesen schwierigen Zeiten keine populären Unruhestifter leisten wollen. Verrat aus den eigenen Reihen setzt dem Siegeszug der Underdogs schließlich ein blutiges Ende. Richtungsweisende Gangsterballade von Regiegenie Arthur Penn ('Little Big Man'), der hier nicht nur den Protestkindern der späten 60er einen hübsch knalligen Kultfilm mit höchst attraktiven Identifikationsfiguren bescherte, sondern mit dem unvergeßlichen Zeitlupen-Todestanz von Warren Beatty und Faye Dunaway auch Hollywoods Gewaltdarstellung neue Dimensionen verlieh. Kritiker erregen sich noch heute über die unkritische Darstellung des Mythos vom coolen Killer, doch zumindest formal steht Penns Meisterwerk im Metier des modernen Kriminalfilms nach wie vor auf einsamer Höhe. |
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Sa. 12.8. Touch Of Evil / Im Zeichen des Bösen
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Samstag 12.8. Touch Of Evil / Im Zeichen des Bösen, USA 1958; R: Orson Welles; D: C. Heston, J. Leigh, O. Wells, M. Dietrich; s/w; 120 min
Ein korrupter Polizist, der möglicherweise in einen Mord in einer kleinen amerikanischen Grenzstadt verwickelt ist, sieht sich mit der Opposition eines mexikanischen Drogenfahnders konfrontiert. Dessen Frau wird entführt und im Kampf zwischen der Suche nach der Wahrheit und der Kontrolle über sorgfältig gehütete Geheimnisse als Faustpfand festgehalten.
Orson Welles' zeitloses Meisterwerk - erstmals komplett und in ganzer Länge mit restauriertem Material zu sehen - ist ein außergewöhnlicher Film Noir über Korruption und Besessenheit. Welles selbst spielt den korrupten Polizeichef Hank Quinlan, der einem mexikanischen Jugendlichen ein Verbrechen anhängt, um seinen diabolischen Plan ungehindert durchführen zu können. Charlton Heston brilliert als ehrenhafter mexikanischer Drogenermittler, der mit Quinlan aneinander gerät, nachdem er dessen dunkle Vergangenheit ans Licht gebracht hat.
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Lexikon des Int. Films: "Komplizierter Thriller, der an die Tradition der 'Schwarzen Serie' anknüpft, um sie zugleich ad absurdum zu führen. Intelligent, inszenatorisch wie darstellerisch eindrucksvoll, lebt der Film von der Ambivalenz einer ebenso bedrückenden wie faszinierenden Atmosphäre." | Anmerk. Die Eingangsszene des Films gehört zu den längsten Kameraeinstellungen der frühen Filmgeschichte Hollywoods! |
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So. 13.8. Blood Simple
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Sonntag 13.8. Blood Simple USA 1984; DirectorŽs Cut 1999; R: Joel Coen; D: J. Getz, F. McDormand, M. E. Walsh; 95 min
Ist Texas nicht schön? Wer weiß, wie viele Leichen unter den Äckern liegen. Als Ray Marty begräbt, ist es jedenfalls eine mehr. Marty ist der Besitzer einer Bar. Marty ist auch der größte Mistkerl, der rumläuft. Als er entdeckt, dass seine Frau Abby ein Verhältnis mit seinem Barmixer Ray hat, schmeißt er beide erst raus, überlegt sich dann jedoch, dass dies nicht Rache genug ist und heuert den wirklich widerlichen Privatdetektiv Visser an, damit er beide ermordet.
Doch Visser denkt sich das ganz anders. Er will das Geld für den Mord kassieren, Marty umlegen, die Tageseinnahmen stehlen und den Mord dann Ray und Abby anhängen. Und so erschießt Visser Marty und lässt ihn spät in der Nacht blutend in seinem Büro zurück. Nur, dass Visser zwei Dinge übersehen hat, die seinen Plan gründlich versauen.
Zum einen hat er in der Bar sein Feuerzeug vergessen und zum andern findet Ray die Leiche bevor die Polizei sie findet. In der Meinung, dass Abby ihn erschossen hat, lässt er die Leiche auf einem Acker verschwinden. Als Abby jedoch leugnet, Marty getötet zu haben, weiß Ray nicht mehr, wem er glauben soll. Und dann beginnt Visser die beiden durch Psychoterror gegeneinander auszuspielen.
Das Regiedebüt der Coen Brüder ist ein durchtriebener, kleiner Low Budget Noir Thriller mit so einigen innovativen Effekten und einem großartigen Soundtrack. Schon fast klassisch und ein absolutes Highlight im Gesamtwerk der Coens ist die Szene, in der Ray Martys Leiche findet und verzweifelt versucht, das Blut aufzuwischen, was in seiner Verwirrung natürlich völlig schief geht.
Auch wenn in der Mitte des Films etwas Leerlauf ist, so ist "Blood Simple" einer der würdigsten Vertreter des Genres Psycho-Thriller. Er bietet eine ganze Menge interessanter filmtechnischer Kleinigkeiten und erzählt eine absolut konsequente, super durchdachte Story. |
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Sa. 19.8. Down by Law
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Samstag 19.8. Down by Law, USA 1986; R: Jim Jarmusch; D: Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni; s/w; OmU; 106 min
Zwei Loser finden sich plötzlich zusammen in einer Gefängniszelle in Louisiana wieder. Eines Tages wird ein lautstarker und ungestümer Italiener zu ihnen in die Zelle gesteckt, und die Chemie zwischen den Insassen ändert sich - ein Ausbruch ist nicht mehr unmöglich. Ein Schwarz-Weiß-Film voller eindrucksvoller, unvergesslicher Bilder und sonderbarer Dialoge, der noch dazu mit einem exzellenten Schauspielertrio aufwarten kann.
I'm not a real director, I'm sort of a fake one." Jim Jarmusch
Im Jahr 1986 hat Jim Jarmusch aufgehört, Kaffee zu trinken. Roberto Benigni aber lief damals wie ein Koffein-Junkie auf Hochtouren, während Jarmusch mit ihm, Tom Waits und John Lurie einen der lakonischsten Filme der Geschichte abdrehte. Die drei des Mordes bezichtigten trafen - "Down by Law" - in einer Häfenzelle in New Orleans aufeinander. Auf der Flucht durch Louisianas' Bayou war es schließlich der aufgedrehte Italiener, der die zwei egozentrischen Eigenbrötler Jack und Zack zusammenhielt. Benigni alias Bob sprudelte kindliche Reime über Eiscreme und Erinnerungen an Rosmarinhühner seiner Mutter, um letztlich bei einer italienischen Lokalbesitzerin zu landen, während die beiden anderen mürrisch und ziellos getrennter Wege gingen. Der Satiriker Benigni, in eigenen Regierarbeiten schwer zu ertragen, beförderte die Elegie "Down by Law" mit schrillem Ton - zum Klassiker. |
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So. 20.8. Moderne Zeiten
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Sonntag 20.8. Moderne Zeiten, USA 1936; R: Charlie Chaplin; D: Ch. Chaplin, P. Goddard; s/w; 87 min
Der Anbruch des Maschinenzeitalters überrollt den kleinen Arbeiter, er wird zum Sklaven der Maschine. Chaplins Darstellung der absurden Abhängigkeit zeigt die stupide Fließbandarbeit, den angeblich Zeit sparenden Fütterautomaten und gipfelt in der unfreiwilligen Rolle des Streikführers. Das „private Glück” finden er und seine Freundin nach einem Abstecher in die Gastronomie schließlich in Armut und Obdachlosigkeit.
Moderne Zeiten (im Original Modern Times) ist ein von Charles Chaplin in den Jahren 1933 bis 1936 geschaffener US-amerikanischer Spielfilm, der am 6. Februar 1936 erstmals aufgeführt wurde. Inhaltlich greift der Film, in dem Chaplin letztmals die von ihm geschaffene Figur des Tramps darstellt, den Taylorismus in der Arbeitswelt sowie die Massenarbeitslosigkeit in Folge der Weltwirtschaftskrise auf.
Er gilt nicht nur als Satiere auf die Arbeitswelt, sondern auch auf den Tonfilm: Toneffekte werden lediglich zu dramaturgischen Zwecken eingesetzt, zum Beispiel für das Geräusch von Maschinen, der Film kommt aber völlig ohne gesprochene Dialoge aus und verwendet, wie ein Stummfilm Zwischentexte. Als der Tramp schließlich in einer Szene zum Vorsingen antritt, singt er, da ihm der Text entfallen ist, unverständliches Kauderwelsch, dem lediglich durch ausdrucksstarke Gestik ein Sinn verliehen wird & eine Veranschaulichung von Chaplins Befürchtung, Sprechfilme würden die Fähigkeit zur Pantomime, die er als Grundlage der Filmkunst ansah, zerstören.
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Freitag ! 25.8. Gegen die Wand
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Freitag 25.8. Gegen die Wand, D 2003; R: F. Akin; D: B. Ünel, S. Kekilli, C. Striebeck; 121 min
Zwei türkische Selbstmordkandidaten lernen sich im Krankenhaus kennen: die junge Sibel und der 40-jährige Alkoholiker Cahit. Um der Frau ein selbstständiges Leben außerhalb ihrer traditionsbewußten Familie zu ermöglichen, gehen sie eine Scheinehe ein. Das Zweckbündnis funktioniert zunächst doch dann kommen Gefühle ins Spiel. Als Cahit im Affekt einen Liebhaber von Sibel erschlägt und ins Gefängnis muss, flieht sie vor ihrer Familie nach Istanbul. Jahre später begegnen sie sich dort wieder ...
Mit derselben Rigorosität wie schon in "Kurz und schmerzlos" erzählt Regisseur Fatih Akin vom Druck der Tradition, von türkischem Machismo und der Liebe, die sich klammheimlich in die Seele nistet, unberechenbar und unvorhergesehen.
Ursprünglich sollte "Gegen die Wand" eine Komödie werden. Doch dann entwickelt Fatih Akin aus der Grundidee heraus eine traurig-schöne Liebesgeschichte voller Widersprüche. Der Berlinale-Jury war das 2004 den Goldenen Bären für den besten Film wert. |
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So. 27.8. La Strada - Das Lied der Straße
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Sonntag 27.8. La Strada - Das Lied der Straße, 1954; R: F. Fellini; D: Giulietta Masina, Anthony Quinn; s/w; 104 min
Die liebenswerte, naive Gelsomina wird an den groben und tyrannischen starken Mann des Zirkus, Zampano, als Dienerin und Assistentin verkauft. Unbekümmert genießt der alle angenehmen Augenblicke seines ärmlichen Lebens. Für Gelsomina aber gibt es viel Arbeit, doch nie persönliche Zuwendung. Zampanos Unfähigkeit, seine Gefühle zu kontrollieren, führt letztendlich zu einem verhängnisvollen Ende.
Die Linke in Italien warf Fellini angesichts von „La Strada” vor, den „gemeinsamen Kampf” wie den Neorealismus des italienischen Films verraten zu haben. Aber Fellini drückte mit „La Strada” eigentlich nur aus, dass er sich in der Konfrontation zwischen der Linken und dem katholischen Lager von keiner Seite vereinnahmen lassen wollte. „La Strada” zeigt Menschen ohne Perspektive und einen Regisseur, der sich eine selbständige Sicht der Welt erhalten hat. Fellini zeigt Prozessionen, ein Kloster, Nonnen, aber diese inszenierte Sicherheit einer schon fast obsolet gewordenen Heilsideologie berührt die Figuren in diesem Spiel kaum. Man übernachtet bei den Nonnen, fragt freundlich danach, aber die emotionalen Konflikte von Gelsomina und Zampanó stehen fast völlig unvermittelt neben diesem Geschehen. Als Gelsomina Il Matto hoch oben zwischen zwei Häusern auf dem Seil sieht, ist alles andere egal. Das Marienbild der Prozession steht abseits von ihr, fast leblos. Für sie und Zampanó ist das Leben & wenn auch auf unterschiedliche Weise & ein Prozess voller Trennungen und Abschiede. Es beginnt am Meer und endet am Meer. Rom, alle anderen Orte, die sie entlang fahren, kommen nur am Rande vor. Entscheidend für beide sind das Weiterfahren und das Abschiednehmen, das Schmerzliche, das darin zum Vorschein kommt, für beide auf unterschiedliche Weise. Gelsomina ist ein zerbrechlicher und fröhlicher Mensch, der Mensch als Clown, nicht als alberner Schalk, sondern ein Clown im Sinne von Lebenskraft und Urvertrauen, von der Einheit von Tragik und Komik. Sie sucht nach einem ebensolchen Menschen. Zampanó ist ein lebendiger Panzer, der, wenn es sein muss, aus allen Rohren schießt, ein Rohling, der seine Gefühle in ein Gefängnis gesperrt hat. An ihm scheitert Gelsomina an dem Punkt, als Il Matto, dieser ganz andere, spottende, aber herzliche Mensch von Zampanó getötet wird. Mit seinem Tod stirbt in Gelsomina die Freude, die Hoffnung und letztlich das Leben. Zampanó löscht es aus, und als er Jahre später von Gelsominas Tod erfährt, weint er zum ersten Mal, unbewusst dessen, was er sich und anderen angetan hat. Am Meer liegt er im Sand, nachdem er seine Wut, die er nicht gegen sich selbst richten kann, in einer Kneipe an anderen ausgelassen hat.
Wenn Gelsomina die Seele, die Wärme, das Lebendige versinnbildlicht, so Zampanó das Körperliche, das Unförmige, Robuste, Äußerliche, an das Gelsomina nicht herankommt. „La Strada” zeigt die Welt der Gaukler, aber auch eine Welt der Spelunken, der verfallenen Häuser, der armen Vorstädte, nur eben nicht im Korsett der marxistischen Ideologie oder der katholischen Doktrin. Fellinis Inszenierung deutet eher auf die Absurdität dieses Lebens, nicht auf ein mit viel Trara inszeniertes Programm der Veränderung, auf die Perspektivlosigkeit, der man kaum mit am „runden Tisch” entstandenen Heilslehren beikommen kann. Die Straße, die Wege, die Abzweigungen, die der Film zeigt, repräsentieren insofern auch die tendenzielle Ziellosigkeit und Zufälligkeit des Geschehens, des Lebens der Figuren. |
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